Presseveröffentlichungen zu unserer Fahrschule
Schwäbische Zeitung, Freitag 14. Mai 12009 „Unsere Mühen haben sich gelohnt“
SZ-Gespräch mit Ralph Müller, der ganz früh die Unterstützung für Daniel Schuhmacher angekurbelt hat
Der Pfullendorfer Daniel Schuhmacher ist derzeit in aller Munde. Er hat den Titel bei „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen. Einer seiner Hauptunterstützer war Ralph Müller. SZ-Mitarbeiterin Anthia Schmitt sprach mit dem Fahrlehrer.
SZ: Warum haben gerade Sie sich so sehr für Daniel Schuhmacher eingesetzt?
Ralph Müller: Zum einen war es die unmittelbare Nachbarschaft zur Familie Schuhmacher. Vor allem aber ist meine Frau Gitte schon lange ein Daniel Schuhmacher-Fan. Sie hat schon an ihn geglaubt, als ich eher noch über seine Ambitionen gelächelt habe. So richtig aktiv unterstützt habe ich ihn, als er unter den Top 15 war.
SZ: Wie sah Ihre Unterstützung aus?
Müller: In erster Linie habe ich Leute mobilisiert, die ihn dann ebenfalls unterstützt haben. Aber die Unterstützung war auch ganz praktischer Art. So habe ich mir für seinen Internet- Auftritt frühzeitig die Adresse schuhmacher- daniel.de gesichert und Volker Epting in Überlingen, der auch meine Homepage pflegt, damit beauftragt, die Seite für Daniel einzurichten und zu pflegen. Weiterhin habe ich mich um die Werbebanner oder die Autogrammkarten gekümmert und auch den Fanbus zu den Auftritten nach Köln organisiert.
SZ: Sie waren also eine wichtige Hilfe für die Familie Schuhmacher?
Müller: Ich denke, so kann man es sagen. Die Familie Schuhmacher war in diesen Wochen mit so vielen anderen Dingen beschäftigt, dass sie sich um das Drumherum nicht auch noch hätte kümmern können.
SZ: Was sagen Sie jetzt, nach dem Erfolg von Daniel Schuhmacher?
Müller: Nach dem Stress der letzten Wochen bin ich froh, dass es nun vorbei ist. Aber natürlich freuen wir uns für Daniel, wie wohl alle Pfullendorfer,und wir sind sehr stolz. Unsere Mühen haben sich gelohnt. Natürlich ist der Rummel für mich noch nicht ganz aus, denn es rufen noch immer Leute an oder senden Mails.
SZ: Es heißt jetzt, dass Dieter BohlenDaniel nicht das notwendige Nervenkostüm für eine Karriere zutraut.Wie denken Sie darüber?
Müller: Ich traue Daniel ohne Weiteres zu, dass er diesen Sprung schafft und Karriere macht. Die Staffel durchzustehen, war schließlich bereits eine große Herausforderung, die er durchgestanden hat.
SZ: Sie sind selbstständig und betreiben eine Fahrschule. Wie ließ sich Ihr
Engagement mit dem Job in Einklang bringen?
Müller: Das ist nur gelungen, weil mich meine Frau sehr unterstützt und mir den Rücken freigehalten hat. Der Einsatz für Daniel hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Meine Frau hat derweil dafür gesorgt, dass der Fahrschulbetrieb weiterlief.
SZ: Versprechen Sie sich von Ihren Aktivitäten auch einen gewissen
Werbeeffekt für Ihren Betrieb?
Müller: Ich denke, dass ich einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt habe. Außerdem macht DSDS-Kandidat Benny Kieckhäben demnächst seinen Fu?hrerschein bei uns. Meine Frau hat ihm einen Gutschein geschenkt. Schätzungsweise ist er in etwa acht Wochen in meiner Fahrschule.
SZ: Eine letzte Frage: Haben Sie seit Samstag etwas von Daniel gehört?
Müller: Nein, sein Terminkalender ist jetzt proppenvoll. Meine Frau hatte zwischendurch mal SMS-Kontakt.Radio7 Wir spielen die Hits! - Dienstag, 16. Juni 2009
Energiesparen in Krisenzeiten als Alternative zum Geld-Auf-Die-Hohe-Kante-Legen. Die Stiftung Warentest hat jetzt in einem aktuellem Sonderheft „Spezial Energie“ kompakt Klimaschutzansätze zusammengefasst.
Die Pfingstferien sind um, die Spritpreise noch immer auf hohem Niveau. Und die Sommerferien kommen unaufhaltsam. So lange wir noch keine Elektroautos haben, macht ein professioneller Spritsparkurs Sinn, damit Sie möglichst wenig an Treibhausgasen in die Atmosphäre rauspusten und ihren Geldbeutel zugleich schonen. Das kann schon einen zweistelligen prozentualen Anteil ausmachen, was Sie nach dem Kurs an Sprit sparen – je nachdem wie klima- und geldbeutelschonend Ihre Fahrweise momentan schon ist. Kursleiter und Fahrlehrer Ralf Müller von der Fahrschule Zembrod aus Pfullendorf verrät die Grundlagen schon jetzt:
„Das A und O ist natürlich eine vorausschauende Fahrweise. Weit nach vorne schauen, um zu sehen, was auf mich zu kommt...“
Die gesamte Spritsparpotenzial schöpfen Sie aus – das Radio 7 Klimaradio hat Ihnen einen Kurs geschenkt – zu zwei. Der glückliche Gewinner ist Frank Bartz aus Mengen. Viel Spaß beim Spritsparen!
Radio7 Wir spielen die Hits! - Dienstag, 23. Dezember 2008
Mehr als gute Vorsätze: das Radio 7 Klimaradio schenkt Ihnen einen Spritsparkurs für s neue Jahr. Zusammen mit der Fahrschule Zembrod aus Pfullendorf. Dass der Kurs bis zu einem Drittel an Ersparnis bringt – davon hat sich das Radio 7 Klimaradio selbst überzeugt. Fahrlehrer Ralph Müller bei der Testfahrt mit eingeschaltetem Eco-Trainer – das ist ein Bordcomputer, der keine unnütze Bewegung am Gaspedal verzeiht:
„Das A und O ist natürlich immer vorausschauende Fahrweise, dass ich weit, weit nach vorne schaue und sehe – ahe – das kommt auf mich zu. Frühzeitig Fuß vom Gas und so wenig wie möglich bremsen. Jedesmal, wenn ich bremse, mache ich Energie kaputt, die ich vorher teuer erkaufen musste. Und jedes Mal, wenn ich Gas gebe, kostet mich das Geld.“
Derjenige, der als Erster unter der 0180 50 77007 angerufen hat, hat einen Spritsparkurs für zwei in Pfullendorf gewonnen.
Noch eine Geschenkidee für alle Häuslesbesitzer: ein Nachschlagewerk ist herausgekommen. Zum Thema klimabewusst Wohnen. Vom Energieausweis bis zum Dämmen. Praktische Tipps und Anregungen, wie Sie das ökologisch geht. Der Autor: ein unabhängiger Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen.
Das Umweltbewusstsein der Deutschen bleibt auf einem hohen Niveau: Für 91 Prozent der Bevölkerung ist der Umweltschutz wichtig. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) in Auftrag gegeben haben.
'Schwäbische Zeitung', Ausgabe Pfullendorf, vom 16. November 2007
PFULLENDORF (Anthia Schmitt) - Zähneknirschend berappen Autofahrer derzeit steigende Benzin- und Dieselrechnungen. Abhilfe schafft hier nur der sparsame Umgang mit dem Treibstoff. Seit einiger Zeit bieten manche Fahrschulen dafür spezielle Kurse an. SZ-Mitarbeiterin Anthia Schmitt wollte wissen, was an der Sache dran ist.
Samstag, 8.30 Uhr, leichter Schneefall. Ralph Müller von der Fahrschule Zembrod erwartet mich in seinen Unterrichtsräumen. In aller Kürze erklärt er, worum es geht: Methoden sollen aufgezeigt werden, mit denen der Spritverbrauch deutlich reduziert wird. Ich bin skeptisch, erkläre ihm, dass ich sowieso ein defensiver und sparsamer Autofahrer sei. An mir werde er sich die Zähne ausbeißen. "Mal sehen", grinst er gelassen und führt mich zu seinem Fahrschulauto, einem Golf Diesel, der mit einem "Eco" ausgestattet ist. Der sieht aus wie ein Navi. Ich fahre los, drehe im gewohnten Fahrstil eine Runde von knapp 20 Kilometern: aus der Stadt hinaus nach Aach-Linz, weiter über Wald, Hippetsweiler und Gaisweiler zurück nach Pfullendorf, quer durch die Stadt, hinauf zum Obertor, die Pfarrhofgasse hinab, Andreas-Rogg-Gasse, Garnmarktgasse, Alte Postgasse, Friedhof, Gartenstraße, fertig.
Unterwegs plaudern wir. Müller hängt nicht den Fahrlehrer heraus, auch nicht, als der Tacho innerhalb der Ortschaft 60 Stundenkilometer anzeigt oder der Blinker beim Ausfahren aus dem Kreisel ruht. Die Daten zur Fahrt hat der 1500 Euro teure "Eco" aufgeschrieben: 25,14 Minuten Fahrzeit, 44,6 Stundenkilometer Durchschnittsgeschwindigkeit, hochgerechnet auf 100 Kilometer 5,93 Liter Dieselverbrauch, 2,6 Kilogramm Kohlendioxidausstoß. "Das ist gut", sagt Müller, der sich seines Erfolgs einen Moment lang tatsächlich nicht mehr ganz so sicher ist.
Im Unterrichtsraum folgt die theoretische Schulung. Zehn Spartipps gibt mir Müller: Zur Ausstattung des Fahrzeugs, zur Fahrtechnik und zum Fahrstil. Dann geht's wieder ins Fahrzeug und auf die gleiche Strecke. Nichts hat sich äußerlich verändert, nur der Schneefall ist ein bisschen stärker geworden. Jetzt mischt sich Müller ein. "Schalten", ist sein Lieblingshinweis und so rollt das Auto bei 50 Stundenkilometern bereits im fünften Gang dahin. "Für heutige Fahrzeuge gilt es nicht mehr, dass niedrigtouriges Fahren dem Motor schadet", beantwortet er meine Frage. Und beim Anfahren an der nächsten Kreuzung fordert er mich auf, kurz Gas zu geben und vom ersten gleich in den dritten Gang zu schalten. Andere Hinweise folgen. Manchmal zieht er mir nach Fahrschulart die Pedale von den Füßen weg, denn ich soll "vorausschauend" fahren, das Fahrzeug an Kreuzungen ausrollen lassen, vor Kurven den Schwung nutzen und bergab den Fuß vom Pedal nehmen. Konzentration ist erforderlich, um alle Tipps, so gut es für einen Sparanfänger eben geht, zu befolgen. Müller erklärt mir derweil, dass natürlich die Sicherheit Vorrang vor allen Spartricks hat, dass es bei jedem Fahrzeug funktioniert, außer bei Autos mit Automatikgetriebe, und dass die großen Speditionen unter ihren Fahrern sogar prämienbelohnte Sparwettbewerbe ausschreiben.
Am Ende bin ich gespannt auf das Ergebnis, das der unbestechliche Eco ausdruckt. 19,39 Prozent habe ich mit 4,78 Litern auf 100 Kilometern an Treibstoff eingespart und um gleich viel ist der CO2-Ausstoß zurückgegangen. Dabei habe ich nur eine Minute länger für die Strecke gebraucht und bin im Schnitt kaum langsamer gefahren. Ich bin platt, und weil mich Müller jetzt für ein Spartalent hält, zeigt er mir auch gleich noch einen anderen Trick. Nämlich, wie ich beim Anfahren ganz ohne Gaspedal den Schub des Fahrzeugs ausnutzen kann, um noch mehr zu sparen.
"Sprit sparen macht süchtig", lacht er beim Abschied, denn wer es einmal ausprobiert, will den Treibstoffverbrauch immer noch mehr nach unten drücken. Einsparungen bis zu 30 Prozent seien nämlich möglich. Tief beeindruckt probiere ich die Tipps bei der Heimfahrt an meinem eigenen Mitsubishi Diesel aus und tatsächlich: Der Motor stottert nicht bei 50 im fünften Gang und das Getriebe scheint die neue Schalterei richtig zu genießen.
Aus "Schwäbische Zeitung", Ausgabe Pfullendorf, vom 16. November 2007
Autor und Foto: Anthia Schmitt